Geschichte von Kreta
Bereits 6000 v.Chr. besiedelten die ersten Menschen Kreta. Rund dreitausend Jahre vor Christus entsteht auf der Insel eine erste Hochkultur. Um das Jahr 1700 v.Chr. herum erschüttert ein schweres Erdbeben Kreta. Die Bewohner der Insel machen sich an den Wiederaufbau. Danach wird Kreta zur dominierenden Seemacht in der Ägäis. Doch dieses erneute Aufblühen sollte nicht von allzu langer Dauer sein. Ein grosser Vulkanausbruch auf Santorin zerstört Kreta um das Jahr 1450 v.Chr. herum weitestgehend. Ab 67 v.Chr wird Kreta römische Provinz. Die herrschenden Römer verwalten Kreta zusammen mit der nordafrikanischen Cyrenaika, der heutigen libyschen Küste. Zwischen 395 n.Chr und 1204, der oströmisch-byzantinischen Epoche wird die byzanzianische Herrschaft nur von einer kurzen Periode zwischen 824 und 961 unterbrochen wo die arabischen Moslems die Herrschaft über Kreta an sich reissen können. Im Jahr 1204 beginnt die venezianische Zeit. 1645 gelingt es den Osmanen Chania unter ihre Kontrolle zu bringen, 1668 erobern sie Iraklion. Nun beginnt die Türkische Zeit. 1898 kommt es zu einer Intervention von Frankreich, Russland und dem Vereinigten Königreich, danach wird Kreta praktisch unabhängig. 1913 erfolgt die Vereinigung mit dem freien Griechenland. Nun ist Kreta Teil des griechischen Staates.

