Griechenland findet keine Ruhe
Die Proteste gehen weiter. Seit dem Tod des 15-jährigen Jungen sind nun 13 Tage vergangen. Die Demonstrationen in ganz Griechenland halten an. Im Gegenteil sie verschärfen sich gar. Auch in Kreta kam es wieder zu Protestaktionen.
Griechenland im Ausnahmezustand. Die Proteste halten an. Seit 13. Tagen nun bewerfen Jugendliche die Polizisten mit Steinen und Farbbeuteln und bekunden ihre Wut über den Tod eines 15-jährigen Jungen. Rund um einen Weihnachtsbaum in Athen entstanden kuriose Szenen. Die Polizei umzingelte den Weihnachtsbaum und versuchte ihn vor Demonstranten zu schützen. Heute kam es in der Hauptstadt von Griechenland zu einem Streik am Flughafen. Für gut drei Stunden legten die Mitarbeiter den Betrieb nieder berichtet das Schweizer Fernsehen. Ausserdem legten Ärzte und Lehrer die Arbeit nieder und demonstrierten so gegen die Sozial- und Bildungspolitik der Regierung. Auch auf der Ferieninsel Kreta kam es zu Protestaktionen. Ausserdem fanden Demonstrationen in Thessaloniki und Lamia statt. Der Beamte, welcher auf den Jungen geschossen haben soll ist mittlerweile des Mordes angeklagt meldet das Schweizer Fernsehen. Er selber gab an er habe Warnschüsse in die Luft abgegeben. Zeugen sagen aus er habe nicht in die Luft geschossen sondern in die Richtung des Jungen. Wie das ganze wirklich abgelaufen ist, dies zu klären ist nun Sache der Gerichte.

